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Nakamura feiert Doppelsieg zum Sommer-Grand-Prix-Auftakt in Wisła

Naoki Nakamura hat den Sommer-Grand-Prix-Auftakt in Wisła dominiert. Der Japaner gewann beide Einzelwettbewerbe und feierte damit die ersten Grand-Prix-Siege seiner Karriere. Während Marco Wörgötter und Gregor Deschwanden am Samstag das Podest komplettierten, sorgten am Sonntag der Este Kaimar Vagul mit Rang zwei und der Slowene Rok Oblak als Dritter für die größten Überraschungen. Bei den Frauen teilten sich Ema Klinec und Nika Vodan die Tagessiege.

Nakamura feiert Doppelsieg zum Sommer-Grand-Prix-Auftakt in Wisła
Naoki Nakamura ist mit einem Doppelsieg in die Skisprung-Saison 2026/27 gestartet. Nachdem der Japaner am Samstag das Auftaktspringen des FIS Sommer-Grand-Prix in Wisła gewonnen hatte, konnte er am Sonntag einen weiteren Erfolg feiern und unterstrich damit seine starke Frühform. Bereits am Samstag setzte sich Nakamura auf der Adam-Małysz-Schanze mit Sprüngen auf 129,0 und der Tagesbestweite von 135,0 Metern sowie 271,7 Punkten souverän durch. Rang zwei ging an den Österreicher Marco Wörgötter. Mit 125,5 und 132,0 Metern sammelte er 266,0 Punkte und bestätigte seine starke Form. Das Podest komplettierte Gregor Deschwanden aus der Schweiz, der nach Sprüngen auf 123,5 und 129,0 Meter 262,4 Punkte erreichte. Für eine der Überraschungen sorgte Danil Vassilyev. Der Kasache belegte Rang vier und verwies den tschechischen Routinier Roman Koudelka auf Platz fünf. Ebenfalls überzeugen konnte Juri Kesseli: Der Schweizer wurde Sechster und erzielte damit das bislang beste Ergebnis seiner Karriere.
 
Stark präsentierte sich das österreichische B-Team. Neben Wörgötter schafften mit Lukas Haagen (8.), Simon Steinberger (9.), Jakob Steinberger (22.), Hannes Landerer (23.) und Johannes Pölz (25.) gleich sechs Athleten den Sprung in die Punkteränge. Lediglich Julijan Smid verpasste als 49. den Finaldurchgang. Ein gelungenes Grand-Prix-Debüt feierte der Norweger Joergen Oliver Stroem. Mit einem starken zweiten Sprung machte er elf Plätze gut und belegte Rang elf. Auch der Japaner Yuto Nakamura wusste bei seinem ersten Grand-Prix-Einsatz mit Platz 13 zu überzeugen.
 
Weniger erfolgreich verlief der Saisonauftakt für das deutsche Team. Luca Roth war als 26. der einzige DSV-Athlet im Finaldurchgang. Finn Braun (42.) und Adrian Tittel (53.) verpassten die Punkteränge deutlich. Aus Schweizer Sicht erreichten neben Deschwanden und Kesseli auch Killian Peier die Finalrunde. Der 30-Jährige fiel dort allerdings noch vom fünften auf den 14. Platz zurück. Simon Ammann (32.) und Felix Trunz (51.) schieden bereits nach dem ersten Durchgang aus.
 
 
Auch am zweiten Wettkampftag war Nakamura nicht zu schlagen. Mit Sprüngen auf 128,5 und 133,0 Meter setzte sich der 29-Jährige erneut souverän durch und feierte seinen zweiten Grand-Prix-Sieg innerhalb von zwei Tagen. Bereits im vergangenen Winter hatte der Japaner mit zwei Weltcup-Podestplätzen seine bislang stärkste Saison gezeigt und knüpfte in Wisła nahtlos an diese Leistungen an.
 
Für die Überraschung am Sonntag sorgte der erst 18-jährige Este Kaimar Vagul. Mit 136,0 Metern gelang ihm im ersten Durchgang die weiteste Weite des Wochenendes, ehe er mit einem weiteren starken Sprung auf 131,0 Meter Rang zwei absicherte. Für Vagul war es das mit Abstand beste Ergebnis seiner bisherigen internationalen Karriere. Den dritten Platz belegte der Slowene Rok Oblak, der damit erstmals in seiner Laufbahn auf dem Podest eines Sommer-Grand-Prix stand. Gregor Deschwanden bestätigte als Vierter seine konstant starke Form und verpasste das Podium nur knapp.
 
 
Bei den Frauen teilten sich die Sloweninnen die Siege in Wisła. Ema Klinec gewann den Auftakt am Samstag deutlich, während Olympiasiegerin Nika Vodan am Sonntag den Tagessieg feierte. Die Norwegerin Silje Opseth stand an beiden Wettkampftagen auf dem Podest und wurde Zweite beziehungsweise Dritte.