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Österreich und Norwegen triumphieren zum Auftakt

25.11.2019 · 17:35

Lange haben die Skisprung-Fans darauf gewartet, am Freitag startete der Skisprung-Weltcup dann endlich mit der Qualifikation in Wisla in die neue Saison.

Gleich zu Beginn gab es Jubel bei den deutschen Fans. Der Oberstdorfer Karl Geiger sicherte sich mit der Tagesbestweite von 133,00 m den Qualifikationssieg vor dem Schweizer Killian Peier (125,5 m) und dem Österreicher Daniel Huber (122,00 m).

Am Samstag stand in im polnischen Wisla der erste Team-Wettbewerb der Saison an. Hier triumphierte überraschend die österreichische Mannschaft. Philipp Aschenwald, Daniel Huber, Jan Hörl und Stefan Kraft landeten vor dem Quartett aus Norwegen (Daniel-André Tande, Thomas Aasen Markeng, Marius Lindvik, Robert Johansson) und den Lokoalmatadoren aus Polen (Piotr Zyla, Jakub Wolny, Kamil Stoch, Dawid Kubacki) auf dem Podest. Zur Halbzeit lag die polnische Mannschaft noch in Führung, doch die wechselhaften Windbedingungen machten der Mannschaft unter der Führung des neuen Cheftrainers Michal Dolezal im zweiten Durchgang zu schaffen. Währenddessen zeigten die Österreicher auch im Finaldurchgang starke Leistungen und sicherten sich den Tagessieg.

Die deutsche Mannschaft mit Richard Freitag, Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe und Karl Geiger landete auf Platz fünf deutlich hinter dem Podest.

 

Der Einzelwettkampf am Sonntag war, ähnlich wie das gesamte Wochenende, geprägt von schwierigen Windverhältnissen und zog sich in die Länge. Besonders unter den schlechten Windverhältnissen zu leiden hatten die Deutschen. So landete Skiflug-Weltmeister Markus Eisenbichler bei nur 73,5m und schied als 50. bereits im ersten Durchgang aus. Nur Qualisieger Karl Geiger konnte sich im ersten Durchgang die Führung sichern, doch auch bei ihm schlug im Finale der Wind zu, so dass es am Ende nur für Platz Sieben reichte. Ebenfalls einen schlechten Tag erwischten die Österreicher. Bester Österreicher wurde Jan Hörl auf Platz 12.  Überraschend stark meldeten sich die Norweger zurück. Nach dem ersten Durchgang lagen Daniel-Andre Tande und Robin Pedersen, der seine persönliche Bestweite sprang, auf Platz zwei und drei. Auch im Finaldurchgang präsentierten sich beide Norweger stark. Der 23-jährige Pedersen landete am Ende unter den Top-10 auf Platz 9 und Tande sicherte sich den ersten Einzelsieg vor dem überraschend starken Slowenen Anze Lanisek. Kamil Stoch konnte sich im zweiten Durchgang stark verbessern und sicherte sich mit Platz drei ebenfalls einen Platz auf dem Podium vor heimischem Publikum.

Überschattet wurde der Wettkampf von einem schweren Sturz des Polen Piotr Zyla, der im Auslauf das Gleichgewicht verlor und auf seinen Skiern fiel. Mittlerweile gab es jedoch Entwarnung.  

Bereits am kommenden Wochenende zieht der Skisprungzirkus weiter ins finnische Ruka, wo bereits winterliche Bedingungen auf die Springer warten.

 

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