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Kubacki trägt sich in Geschichtsbücher ein

04.10.2017 · 11:14

Wellinger und Forfang machen Saisonfinale noch einmal spannend. Kubacki gewinnt Sommer Grand Prix und schafft Historisches.

Dawid Kubacki holt sich den Gesamtsieg beim Sommer Grand Prix 2017. Der Pole siegt auch beim Saisonfinale und schafft damit in der Skisprunggeschichte etwas Einmaliges: Noch nie hatte es ein Springer geschafft, bei diesem Wettbewerb ungeschlagen zu bleiben. In Klingenthal machte der 27-Jährige den fünften Sieg beim fünften Antreten perfekt und steht am Ende damit unangefochten auf Platz eins der Gesamtwertung.

Bereits in der Qualifikation machte Kubacki klar, dass er sich den Titel nicht mehr nehmen lassen würde. Mit einem souveränen ersten Platz durfte er am folgenden Tag als Letzter des ersten Durchgangs vom Balken. Und lieferte erneut ab. Trotz wechselnder Bedingungen setzte er 140 Meter auf den Hang und sich selbst damit an die Spitze des Classements. Dicht gefolgt von Andreas Wellinger, der sogar einen Meter weiter flog, allerdings bessere Windverhältnisse hatte und Johann Andre Forfang, der wiederum nur 0,1 Punkte hinter Wellinger blieb.

Im Finale konnten aber weder der Deutsche noch der Norweger einen Angriff auf den Tagessieg starten. 123 Meter von Forfang, sowie 127,5 von Wellinger waren zu wenig, um den Führenden in Bedrängnis zu bringen, der im Zweiten 130 folgen ließ. Nach dem zweiten Durchgang zeigte sich auf dem Podest daher dasselbe Bild wie nach dem ersten.

Auf den folgenden Plätzen landete einige prominenten Namen: Die Norweger Daniel Andre Tande auf vier, Robert Johansson auf neun und Andres Fannemel auf zehn komplettierten das starke Mannschaftsergebnis der Skandinavier. Auch Österreich konnte mit Gregor Schlierenzauer auf Platz fünf und Stefan Kraft auf acht zufrieden sein. Auf dem sechsten Rang reihte sich Routinier Simon Ammann ein.

Dass Kubacki aber den Gesamtsieg einfahren würde, stand schon nach dem ersten Wertungsdurchgang fest: Sein slowenischer Konkurrent Anze Lanisek, der zuletzt im russischen Tschaikowski zwei Wettbewerbe gewonnen hatte, schied mit schwachen 115 Metern und dem 39. Platz vorzeitig aus. Der Pole beendet damit den Sommer Grand Prix mit 500 Punkten vor Lanisek (353) und dem Japaner Junshiro Kobayashi (332). Dass Kubacki zu Beginn der Saison nicht mit dem Gesamtsieg gerechnet hätte, gestand er auch kürzlich im Interview auf unserer Website. Nach der starken Performance im Sommer wird man Kubacki auch in der anstehenden Winter-Saison auf dem Zettel haben müssen.

 

Zum ausführlichen Interview: https://www.vierschanzentournee.com/de/news/kubacri_interview_n1704

 

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