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Kraft siegt, Siegel stürzt

21.01.2019 · 11:40

Stefan Kraft hat den ersten ÖSV-Sieg seit fast zwei Jahren perfekt gemacht. Am Tag zuvor siegt Deutschland im Teamspringen - und kann sich kaum freuen.

Grund für die getrübte Stimmung: Bei seinem zweiten Sprung stürzte David Siegel. Die Diagnose folgte am Montag: Das Kreuzband ist gerissen. Siegel muss operiert werden und wird den Rest der Saison verpassen.

Zum Zeitpunkt des Sturzes war der Vorsprung von Team Deutschland allerdings schon so groß gewesen, dass sie trotzdem noch das Springen gewinnen konnten – mit 0,1 Punkten Vorsprung auf die Österreicher. Die Heim-Mannschaft aus Polen landete auf dem dritten Rang, nachdem die eigentlich besser platzierten Norweger disqualifiziert worden waren, weil der Anzug von Johann Andre Forfang nicht den Regularien entsprach.

Auch am Sonntag konnten die Springer aus der Alpenrepublik überzeugen. Allen voran natürlich Stefan Kraft, der erstmals seit Planica im März 2017 wieder einen Sieg feiern konnte. In der Zwischenzeit hatte auch keiner seiner Mannschafts-Kameraden siegen können. Nach 22 Monaten stand also wieder ein ÖSV-Sportler ganz oben auf dem Treppchen. Direkt dahinter landeten Robert "Flying Moustache" Johansson (Norwegen) und Yukiya Sato. Mit Sato konnte Team Japan also eine weitere Podestplatzierung feiern, während der Überflieger der Saison, Ryoyu Kobayashi, nur auf dem drei geteilten siebten Rang landete. 

Zu einem Albtraum wurde der Wettkampf derweil für die Gastgeber: Keiner der polnischen Springer konnte sich in den Top10 wieder finden. Kamil Stoch verpasste gar den zweiten Durchgang. Auch die deutschen Springer, vielleicht noch immer von den Ereignissen des Vortags gezeichnet, verpassten die Top-Platzierungen.

Die nächste Station des Weltcups ist Sapporo.

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